CLAUDIA GUND |
EIN PAAR WORTE ZU MIR

MEINE BURNOUT-ERFAHRUNG

Philosophie & Mission

Ich denke in Möglichkeiten und sehe Chancen. Ich unterstütze Dich dabei, Deine Talente mit Deinen Wünschen und Bedürfnissen in Einklang zu bringen. Von mir erhältst Du grundsätzlich Hilfe zur Selbsthilfe, dazu praktische Tools und wertvolle Impulse, die Dich sowohl in beruflicher Hinsicht als auch privat voranbringen werden.

Meine Geschichte

Zu meinen vielen verschiedenen Erfahrungen im Leben, für die der Platz nicht ausreicht, zählen neben dem Burnout auch mangelnde Abgrenzung und die Unsicherheit, die Komfortzone zu verlassen. Was ich schon früh gelebt habe, verlor sich mit der Zeit durch Leistungsorientiertheit… Der Burnout war meine 2. Chance, die ich nur zu gerne genutzt habe.

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MEINE BURNOUT-ERFAHRUNG

Ich war ein sehr wissbegieriges Kind. Habe meinen Eltern ständig Löcher in den Bauch gefragt. Das Lernen in der Schule fiel mir sehr leicht. Ich liebte es, zu lesen und wurde ein regelrechter Bücherwurm. Jedes Fremdwort, das mir in den Büchern begegnete, schlug ich nach, selbst, wenn ich den Zusammenhang verstand. Ich wollte es ganz genau wissen und wendete mein Wissen im Alltag mühelos an. Mein Gedächtnis funktionierte einwandfrei.

Bis ich Teenager war, änderte sich nichts. Hin und wieder bemerkte ich zwar, dass ich nach manchem Essen einen dicken Bauch bekam, aber das war ja normal, wenn ich mir die anderen anschaute. Ich kannte kaum jemanden, der einen völlig flachen Bauch hatte. Selbst die ganz Sportlichen unter uns hatten manchmal ein gewölbtes Bäuchlein und die dünnen Unsportlichen auch. Kein Gund zur Sorge also.

Manche Schulfächer begannen mich zu langweilen, zudem wurden andere Dinge interessant. So fielen meine Noten in Mathe und Physik zurück, in Sprachen, Sport und Kunst blieb ich weiter vorn. Was mich interessierte, konnte ich mir sehr gut merken. Was mich weniger interessierte, eben nicht. Alles ganz normal. Zumal ich ein Gedächtnis wie ein Elefant hatte und jede Unterhaltung genauestens widergeben konnte, selbst, wenn sie einige Jahre zurück lag.

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Ich lebte sehr intuitiv und meine innere Stimme war mir ein sehr guter Freund

Später im Berufsleben fielen mir die Dinge weiterhin leicht. Ich war leistungs- und zielorientiert und konClaudia Gund Coaching | Lebe Dein Leben!nte gut mit Menschen umgehen. So rutschte ich mit Mitte 20 schnell in meine erste Leitungsfunktion. Ich hatte Spaß in meinen Jobs… übernahm Verantwortung und war stressresistent. Früher oder später begann ich mich zu langweilen. Meist früher als später. Hielt das einen längeren Zeitraum an oder ich hatte das Gefühl, es ist an der Zeit, wechselte ich den Job. Mein Privatleben war toll, ich hatte Freunde, die ich täglich traf, besuchte meine Eltern regelmäßig, ging mehrmals die Woche ins Fitness-Center und war täglich in der Natur. Den Haushalt und alle täglichen Verpflichtungen erledigte ich nebenbei.

Irgendwann stellte ich fest… nicht alle haben einen dicken Bauch nach dem Essen. Ein Bäuchlein vielleicht… ja. Aber einen Bauch? Das konnte ich kaum feststellen. Ich dagegen schien, obwohl recht sportlich, irgendwie immer im 4. Monat zu sein.

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Gesunde Ernährung – oder nicht?!

Durch den Sport hatte ich begonnen, mich verstärkt mit gesunder Ernährung auseinander zu setzen, strich Zucker von meinem Plan und ernährte mich von viel Obst, Gemüse, Hülsenfrüchten und dem ganzen Zeug. Da ich ein süßer Typ bin, wollte ich auf Süße nicht völlig verzichten. Also begann ich, „Diätprodukte“ zu verwenden, die statt Zucker Ersatzstoffe enthielten. Hin und wieder kam Honig in Maßen zum Einsatz, Kaugummis ohne Zucker, Sportgetränke ohne Zucker usw. Mein Körper wurde definierter und ich fühlte mich wohl in meiner Haut… aber die kleine Wölbung blieb hartnäckig, vor allem nach dem Essen. Das störte mich, wenn man allerdings Ärzten, Fachzeitschriften und den Fachleuten glauben wollte, war das normal. Also akzeptierte ich es. Immerhin war ich gesund und fühlte mich sonst sehr wohl mit mir.

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AKTUELLE HEARTSPIRATIONS

Über die Jahre hinweg ernährte ich mich weiter überwiegend ohne Zucker, aß viel Obst und viel Gemüse, Milchprodukte sowieso. Eben alles, was immer als gesund propagiert wurde. Hin und wieder gab es Schoki oder Kekse, ganz ohne wollte ich nicht. Ich fühlte mich kraftvoll und war aktiv, und trotz der größeren Verantwortung, die ich mit zunehmendem Alter übernahm und dem damit teils verbundenen Stress, war ich trotzdem leistungsfähig und rege.Merken

Durchfallattacken ohne erkennbaren Grund

Mit 30 bekam ich plötzlich aus heiterem Himmel Durchfallattacken, die ungefähr eine Woche andauerten. Sie verschwanden genauso plötzlich, wie sie gekommen waren und ich fühlte mich durch sie nicht geschwächt, wie man es von Durchfall durch Virusinfekt gewohnt ist. Sie waren einfach nur lästig und bremsten mich aus. Untersuchungen hatten nichts ergeben. „Vielleicht haben Sie einfach was Falsches gegessen, Frau Gund!?!“ Nein, alles wie immer.

Claudia Gund Coaching | Lebe Dein Leben!Zu Beginn bekam ich den länger andauernden Durchfall nur etwa zwei bis drei Mal im Jahr, in der Regel für eine Woche. Kraftvoll währenddessen fühlte ich mich weiterhin. Dann häuften sich die Durchfälle und ich fiel mindestens drei bis vier Mal im Jahr wegen Durchfall aus. Müdigkeit schlich sich in meinen Alltag. Stress setzte mir mehr zu als früher. Aber ich war ja nun auch älter und mit 34 verarbeitet man Dinge anders als mit 20. Alles ganz normal? Ich war nicht mehr sicher.

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Ich musste mich zunehmend aufraffen, den Anforderungen gerecht zu werden

Regeneration dauerte länger, sei es von der Arbeit oder nach dem Sport. Ich nahm an Gewicht zu, trotz sportlicher Betätigung. Vor allem meine schlanke Taille verschwand immer mehr. Irgendwann blieb der Sport ganz auf der Strecke. Zum einen, weil ich so müde war, zum anderen, weil ich nun ständig Muskel- und Sehnenschmerzen bekam, vor allem nach sportlicher Betätigung. Außerdem brachte er ja sowieso nichts mehr. Ich war nicht mehr in Form.

Morgens kam ich kaum mehr hoch. Dadurch gab es Tage, in denen ich bis nachmittags fast nur Kaffee trank, weil ich dachte, ich überstehe sonst den Tag nicht. Und das, obwohl ich immer zwei bis drei Liter Wasser pro Tag getrunken hatte. Auch fror ich ständig bzw. schneller als sonst und Heißhunger nach Süßem nahm zu.

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Im Laufe der Zeit verspannte ich mehr und mehr

An Sport war nicht mehr zu denken, Bewegung wurde einfach zu schmerzhaft. Mein Skelett verschob sich ständig. Wirbel im Rücken und im Hüftbereich waren permanent ausgerenkt, was Auswirkungen auf das Nervensystem hatte. Mein Atlas war immer wieder verschoben. Mein Heilpraktiker konnte mich kaum mehr anfassen, weil die kleinste Berührung schmerzhaft war. Schmerzen fühlten sich teilweise metallisch an. Ein zermürbender Zustand. Schlafstörungen häuften sich. Entweder schlief ich nicht ein oder ich wachte mitten in der Nacht auf. Wälzte mich mehr und mehr im Bett herum. Irgendwann hatte ich das Gefühl, seit Wochen nicht mehr geschlafen zu haben. Heute weiß ich, das ist so nicht möglich, aber ich war fest davon überzeugt. Ich war nächtelang wachgelegen. Wochenlang. Nacht für Nacht. Bewusst und klar. Nächtliche Beinzuckungen häuften sich. Verdacht auf Restless-Legs-Syndrom kam auf.

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Meine Nerven lagen blank

Ich wurde immer vergesslicher. Konnte mir Gesagtes nicht mehr merken und begann, mir alles zu notieren. Von meinem früheren Elefanten-Gedächtnis war nicht mehr die kleinste Spur übrig. Die Anforderungen im Beruf wurden immer anstrengender, dazu die Verantwortung immer mehr. In diesem Zustand begann ich auch noch eine anderthalbjährige Fortbildung, die ich in sieben Monaten durchzog. Um sie schnell hinter mich zu bringen. Ich hatte die Befürchtung, sie sonst nicht bis zum Ende durchzustehen.

Mein Privatleben schlief ein. Ich hatte dafür keine Kraft mehr. Und auch keine Lust mehr. Im Claudia Gund Coaching | Lebe Dein Leben!wahrsten Sinne des Wortes. Ich war froh, wenigstens im Job noch halbwegs zu funktionieren. Ich bekam einen Tunnelblick. Ohne Tunnelblick hätte ich die Prioriäten verschoben oder zumindest in Einklang gebracht. Kürzer treten im Job und dafür mehr Ausgleich schaffen. Mehr auf mich achten, auf meine innere Stimme hören, auf meine Bedürfnisse. Was ICH wollte. Aber die Leistungsorientierte in mir, die es gewohnt war, alles mit Leichtigkeit zu schaffen, wollte wenigstens im Job noch Leistung bringen, wenn schon mein Körper nicht mehr wollte, wie er sollte… wie ich es gewohnt war. Und was ich wollte? Wußte ich schon lange nicht mehr. Wann hätte ich mich auch damit befassen sollen?

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Mit der Zeit wurde ich ganz schön verbissen

Meine Kollegen mussten eine Zeit lang sehr unter mir leiden. Das tat mir leid, denn es machte mir sehr zu schaffen. Ich wollte ja gar nicht so sein, aber ich konnte nichts dagegen tun. Ich war so zermürbt. Schmerzgeplagt. Gereizt… Ich kam einfach nicht wieder ins Lot. Denn egal, was ich unternahm… welche Ärzte ich aufsuchte… es war entweder schmerzhaft oder es brachte nichts.

Meine Kollegen wußten davon natürlich nichts. Ich trug eine Maske. Und war nicht mehr ich selbst.

Im Job wurde ich unnahbarer. Privat zog ich mich zurück. Soziale Kontakte wurden mir zu anstrengend. Ich ermüdete so schnell. Verstand mich selbst nicht mehr. Ich begann an mir zu zweifeln. Ich konnte mir nichts mehr merken. Ich fühlte mich nicht mehr belastbar. Konnte mich selbst nicht mehr leiden. Wurde desinteressiert. Dauernd dieser gereizte, zermürbte, erschöpfte Zustand. Morgens kam ich nicht mehr hoch. Manchmal hatte ich Glück und dusselte gegen 5.00 Uhr ein. Um 6.00 Uhr klingelte der Wecker. Ich war so müde. Die Snooze-Taste meines Weckers war in dieser Zeit mein bester Freund.

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Irgendwann sollte ich ins Schlaflabor

Nach unzähligen Arztbesuchen, in denen mir immer wieder gesagt wurde, wie ruhig und gelassen ich doch nach außen wirke, wie wenig aussagekräftig meine Befunde wären und dass ich doch einfach mal Yoga ausprobieren sollte, überwies mich eine Ärztin ins Schlaflabor. Zunächst wollte man mich dort gar nicht aufnehmen, aber am Ende blieb ich drei Nächte dort.

Ich hatte keine große Hoffnung mehr, dass man etwas diagnostizieren könnte, das meine Beschwerden erklärt. Aber ich wurde positiv überrascht. Man stellte neben erhöhtem Magnesium-, Serotonin- und Melatoninmangel fest, dass ich die REM-Schlafphase nur sehr selten erreichte und gehäufte Wachperioden hatte. Deswegen hatte ich immer das Gefühl, nicht geschlafen zu haben. Denn in der REM-Phase verarbeitet man den Tag: Informationen und Erlebnisse, Stress… Die fehlende Verarbeitung förderte meine Vergesslichkeit, meine Konzentrationsschwierigkeiten und meine Gereiztheit.

Ich fühlte mich erleichtert. Ich hatte schwarz auf weiß, was mir kaum jemand geglaubt hatte. Ein Medikament, das ich bekam, half mir neben der Einnahme eines Magnesiumpräparats, wieder etwas besser zu schlafen. Viel besser wurde es allerdings nicht. Ich blieb müde, ich blieb gereizt, ich blieb erschöpft. Frustriert.

In den nächsten Monaten wurde ich zwei Mal krankgeschrieben, weil ich bei zwei unterschiedlichen Ärztinnen, die Urlaubsvertretung für meinen Arzt machten, in Tränen ausgebrochen war, sobald ich die ersten Worte sprechen wollte. Ich war am Limit. Bei der ersten Krankschreibung hieß es „chron. Fatigue-Syndrom“. Bei der zweiten „Erschöpfung, Depression, Burnout“.

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???

Depression!? Burnout!?

Das gefiel mir nicht… Das gefiel mir überhaupt nicht… Und ich wollte das auch nicht akzeptieren. Ich war nicht depressiv. Und Claudia Gund Coaching | Lebe Dein Leben!Burnout?? Das war die Krankheit, die irgendwie in Mode gekommen war. Andere hatten Burnout. Ich aber nicht. Trotzdem veränderte sich an diesem Tag in mir etwas.

Ich sollte mich zunächst ausruhen, zur Ruhe kommen. Die Ärztin wollte mich einige Wochen krankschreiben. Ich ließ mir, wie so oft, nach einer kleinen Diskussion erst mal eine Krankschreibung für eine Woche aushändigen. Ich meldete mich krank, teilte meinem Chef, der sich besorgt nach der Diagnose erkundigte, nach kurzem Zögern den Befund mit. Er reagierte sehr verständnisvoll. Er hatte hautnah miterlebt, wie ich unter meinem Zustand gelitten hatte. Allerdings hatten wir mittlerweile hin und wieder Differenzen, weil ich eine zentrale Position inne hatte und zuletzt nicht mehr so viel Einsatzbereitschaft erbracht hatte, wie wir beide es von mir gewohnt waren. Nun allerdings hatte das Kind einen Namen und damit konnte er gut umgehen. Ich sollte mir so viel Zeit nehmen, wie ich brauchte.

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In mir reifte ein neuer Blickwinkel

Die Diagnose und das Verständnis meines Arbeitgebers halfen mir, einen Schritt zur Seite zu gehen. Die Situation aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Und Berufliches zum ersten Mal links liegen zu lassen. Ich konnte endlich loslassen.

An diesem ersten Tag setzte sich bei mir etwas in Gang. Ich lag erschöpft auf der Couch und surfte im Web. Las mal hier über Burnout, mal dort… und ließ es einen Tag ruhen. Burnout schien wider Erwarten eine komplexe Angelegenheit.

Am nächsten Tag befasste ich mich näher damit. Lernte, dass Burnout / chronische Erschöpfung / Depression viele Gesichter haben kann. Depression hatte ich immer gleich gesetzt mit depressiver Verstimmung, Decke über den Kopf ziehen, Traurigkeit. Nichts davon traf auf mich zu. Ich hatte immer noch Feuer. Wollte aktiv sein. Schaffte es nur nicht. Burnout hatte ich früher oft gleich gesetzt mit krank-sein, depressiv-sein, psychosomatischen Störungen, Schwäche. Und vor allem: mit monatelangem Zuhause-bleiben. Das war nicht ich. Weder das eine noch das andere.

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Hier lernte ich nun, dass es verschiedene Facetten von Burnout und somit auch von Depression gibt,

über die man als Nicht-Betroffene(r) oft nicht wirklich informiert ist. Weil man sich, wenn man nicht davon betroffen ist, einfach nicht ausreichend damit beschäftigt. Wozu auch? Und selbst, wenn man sich diesen „Zustand“ eingesteht und sich informiert, braucht man eine Weile, bis man sich eingestehen kann: ich bin tatsächlich auch betroffen. So zumindest ging es mir. Ein Stempel, den ich nicht auf meiner Haut wollte.

An diesem zweiten Tag meiner Krankschreibung zog ich zum ersten Mal in Erwägung, einen Therapeuten aufzusuchen. Ich brauchte einen anderen, einen neutralen Blickwinkel, das war mir nun klar. Jemanden, der sich mit „Burnout“ auskannte… mich aufklärte, so dass ich mir nicht selbst mühsam und aufreibend Informationen beschaffen und aufsaugen musste. Trotzdem war ich noch immer überzeugt, dass die Ursache für meinen Zustand nicht meine Psyche war. Allerdings wurde mir an diesem Tag bewusst, dass ich mich in den letzten Jahren vergessen hatte. Mich. Wer ich bin. Meine Bedürfnisse. Meine Werte. Meine Talente. Im Gegenteil: Mein Selbstbild hatte sich sehr negativ verschoben. Ich hatte meinen Fokus auf meine „Schwächen“ gelegt. Auf meine Unzulänglichkeiten. Auf meinem Job, weil ich dort noch halbwegs funktionierte. Weil ich ein verantwortungsbewusster Mensch bin. Übernehme ich Verantwortung, dann voll und ganz, zumal ich meine Aufgaben immer mit Freude erledigt hatte. Die Verantwortung für mich selbst habe ich dabei lange übersehen. Meine innere Stimme überhört. Meine Eltern waren zwischenzeitlich verstorben. Meine Freunde jedoch hatten oft versucht, mich darauf aufmerksam zu machen. Jeder auf seine Art. Allerdings haben sie mich auch immer verstanden und es mir nie zum Vorwurf gemacht, dass ich mich eine ganze Weile zurückgezogen hatte. Im Gegenteil. Sie waren immer für mich da, wenn ich doch mal aus meinem Schneckenhaus kam. Dafür bin ich unendlich dankbar.

LEBE DEIN LEBEN, SO WIE DU ES WILLST!
ICH HELFE DIR DABEI, DEIN WARUM ZU FINDEN.
DAS WAS FOLGT AUTOMATISCH.

Der Rest meiner Geschichte ist schnell erzählt

Ich fand eine Therapeutin, die auf Burnout spezialisiert ist. Sie zog mich magisch an, über mehrere Tage hinweg schlich ich auf ihrer Homepage rum. Erst am Ende der ersten Woche nahm ich Kontakt zu ihr auf. Wie es das Leben will, bekam ich zeitnah einen Kennenlern-Termin bei ihr, weil jemand abgesagt hatte. Sie war die Richtige für mich und ich vertraue seit damals wieder darauf, dass alles zu seiner Zeit geschieht. Auch das hatte ich lange vergessen und ich lebe wieder sehr, sehr gut damit. Schließt sich eine Tür, öffnet sich die nächste. Das ist immer so.

Claudia Gund Coaching / Lebe Dein LebenNach zwei Wochen Krankschreibung ging ich wieder arbeiten. Ich hätte niemals über einen längeren Zeitraum zu Hause bleiben können, nicht in diesem akuten Zustand. Das klingt paradox, aber die Arbeit half mir beim Heilungsprozess. Zu Anfang waren die Termine bei der Therapeutin teilweise tagsüber. Da ich offen meinem Arbeitgeber die Diagnose mitgeteilt hatte, war es mir ein Leichtes, mit ihm darüber zu sprechen. Uns beiden war daran gelegen, dass ich schnell wieder auf die Beine komme und er legte mir keine Steine in den Weg. Im Gegenteil. Er unterstützte mich, so gut er konnte. Und schützte mich, indem er u.a. mich Aufgaben endlich umverteilen ließ.

Die Therapie sorgte in meinem Inneren wieder für Klarheit. Sie richtete meinen Blick wieder objektiv und liebevoll auf mich. Ruhephasen sind erlaubt. Kopf und Körper verlangen danach? Heute gebe ich sie ihnen gerne. Hobbies lebten nach einigen Monaten wieder auf und sorgten für Entspannung. Es war kein leichter Weg, ich hatte viele Rückschläge. Die Vorwürfe gegen mich selbst wurden mit der Zeit immer leiser. Ich öffnete mich einzelnen Kolleginnen mit meiner Geschichte. Es war ein merkwürdiges Gefühl, sich wieder zu öffnen, wenn auch vorsichtig. Doch es förderte meinen Heilungsprozess.

Durch meine Therapeutin erfuhr ich auch von einem Spezialisten, der ca. anderthalb Autostunden von meinem damaligen Wohnort entfernt eine Praxis betreibt, der sich u.a. auf die Diagnose Burnout auf Grund organischer Ursachen spezialisiert hat.

Innerhalb von 3 Monaten nachdem alle Befunde vorlagen, brachte mich dieser Arzt wieder auf Vordermann

Ich musste viele Tests über mich ergehen lassen, die nicht alle von der Krankenkasse übernommen wurden. Er beriet mich offen, welcher Test sinnvoll war und welchen wir uns zunächst sparen könnten – und vielleicht sogar völlig, je nach Ergebnis des vorigen Tests. Auf Grund der Testergebnisse ließ ich mich zwei bis drei Mal die Woche behandeln. Viel Geld habe ich investiert, um wieder auf die Beine zu kommen. Denn auch hier übernahm die Kasse nicht alle Behandlungen. Vom Benzingeld und dem Zeitaufwand ganz zu schweigen. Doch das war es mir wert. ICH war es mir wert.
Heute, wenige Jahre, nachdem mich dieser Spezialist behandelte, bin ich wieder konstant schmerzfrei, sportlich aktiv und kaum noch müde. Es sei denn, ich nehme meine Nahrungsergänzungsmittel unregelmäßig oder ich ernähre mich „falsch“, denn mittlerweile weiß ich, woran es liegt, dass ich immer so erschöpft war.

Ich habe lange gezögert, mit meiner Geschichte an die Öffentlichkeit zu gehen. Fast jeder hat mir davon abgeraten, sogar meine Burnout-Therapeutin seinerzeit.

Aber: ich wollte mich nicht mehr verstecken. Das habe ich viel zu lange getan. Ich wollte und will wieder ich selbst sein, mein Leben nach meinen eigenen Vorstellungen gestalten… nach meinen eigenen Werten leben…

Und das solltest Du auch! Das Leben ist zu kurz für faule Kompromisse

Das war ein langer Weg und doch habe ich es geschafft. Ich bin – mittlerweile 43 – wieder ich selbst und gestalte mein Leben wieder nach meinen eigenen Werten und Vorstellungen. Die Burnout-Erkrankung hat mir sehr dabei geholfen. Durch sie habe ich wieder zu mir selbst gefunden. Offen mit ihr umzugehen trug definitiv zu meiner Heilung bei. Auch haben sich seither in meinem Leben viele Dinge geändert, beruflich wie privat. Dafür bin ich sehr dankbar.

MACH DICH AUF DEN WEG, DIE ZU WERDEN, DIE DU BIST!

Claudia Gund Coaching | Lebe DEIN Leben
Hier findest Du Inspirationen und Anregungen, wie Du Dein Leben
nach DEINEN eigenen Vorstellungen gestalten und leben kannst.
Scheiß drauf, was andere sagen, man kann es eh nie jedem recht machen.
Gehe Deinen eigenen Weg, höre auf Dein Herz und mach Dich frei.
Bleib bei Dir und steh zu Dir selbst.
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nach DEINEN eigenen Vorstellungen gestalten und leben kannst.
Scheiß drauf, was andere sagen, man kann es eh nie jedem recht machen.
Gehe Deinen eigenen Weg, höre auf Dein Herz und mach Dich frei.
Bleib bei Dir und steh zu Dir selbst.

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