5 Gründe, warum sich weibliche Führungskräfte oft selbst im Weg stehen

5 Gründe, warum sich weibliche Führungskräfte oft selbst im Weg stehen

5 von vielen verschiedenen Gründen, warum weibliche Führungskräfte sich oft selbst im Weg stehen

 

Letzte Woche fanden wieder Prüfungen bei der IHK statt. Diesmal waren es die AdA – Ausbilder der Ausbilder. Als Beisitzerin im Prüfungsausschuss nehme ich gemeinsam mit 2 weiteren Kollegen die Lizenz zum Ausbilden ab. Die Prüflinge führen entweder eine Unterweisung mit einem Azubi durch oder halten eine Präsentation. Das Schöne bei den AdA-Prüfungen ist die Themenvielfalt: vom Koch über den Elektriker und die Schneiderin bis hin zu IngenieurInnen ist alles dabei und man kann auch als Prüfer sehr viel lernen.

 

Claudia Gund | Prüfung weibliche FührungskräfteEin Prüfling ist mir besonders im Gedächtnis geblieben. Nennen wir sie Hannah. Hannah ist 49 Jahre alt, künftige Ausbildungsleiterin für eine bekannte Einzelhandelskette, eine starke Frau mit einer taffen Ausstrahlung, die jedoch extrem geschmälert wurde durch den inneren Druck und die Unzufriedenheit, die sie ausstrahlte. Man sagt, die Augen seien der Spiegel der Seele, und das traf auf sie voll und ganz zu. Nach außen gefasst wirkte sie zunächst sehr unsympathisch, dabei erschöpft und traurig, und ein Blinder kann sehen, dass sie nicht glücklich ist. Sie erinnerte mich an mich in meiner schlimmsten Zeit. Als sie anfangs für ihren (ihr bis dahin unbekannten) Prüflingskollegen den Azubi spielte, wirkte sie nicht viel freundlicher, und als ich sie aufmunternd anlächelte, hätte ich glatt tot vom Stuhl fallen können. Eins war klar: Hannah war außerordentlich angespannt und sehr nervös.

Als ihr erster Part – das Azubi-Spiel – zu Ende war, durfte sie pausieren, während wir uns berieten und anschließend ihr Kollege ins Fachgespräch ging. Endlich selbst an der Reihe, wirkte sie noch nervöser, noch unfreundlicher, noch unsympathischer. Sie hielt eine Präsentation ab – und machte das nicht besonders gut. Auch inhaltlich schlitterte sie mehrfach am Thema vorbei und kam nicht auf den Punkt. Sie merkte selbst, dass das nicht ihre Glanzleistung war und wurde im Laufe der Präsentation immer unsicherer und noch angespannter, was ihre Augen noch dunkler machte. Dabei hingen ihre Gesichtszüge tief nach unten. Aber sie kämpfte sich wacker durch die Vorstellung.

Bei der ersten Beratung erzählte eine Prüfer-Kollegin, dass Hannah auch bei der schriftlichen Prüfung sehr angespannt gewesen sei und man auch hier schon gemerkt habe, dass sie es nicht leicht zu haben scheint. Wir drei Prüfer waren einstimmig der Meinung, dass das Thema ihrer Präsentation sehr wichtig für das Unternehmen war. Sie hatte uns trotz ihrer schlechten Präsentation davon überzeugt, dass sie es richtig gut umsetzen würde – wenn denn die Geschäftsführung zustimmte. Hannah hatte auf uns alle den Eindruck gemacht, dass ihr das Thema und vor allem die Auszubildenden sehr am Herzen lagen.

Nach der Beratung ging ich hinaus, um sie zum Fachgespräch zurückzuholen. Sie saß nervös wippend im Warteraum und lächelte mich das erste Mal halb erleichtert an, um dann gleich wieder in ihre Strenge zurückzufallen – wenigstens nicht mehr ganz so stark wie vorher. Das Fachgespräch absolvierte sie sehr viel besser als die Präsentation, obwohl sie auch hier noch sehr nervös war. Hin und wieder blitzte ein Lächeln durch und dabei veränderte sich ihr ganzer Ausdruck. In diesen Momenten wirkte sie herzlich und freundlich und wir nahmen ihr ab, dass sie eine gute Praktikerin ist. Auf die Frage, warum sie denn eine Präsentation gewählt habe und keine Unterweisung, in der sie bestimmt top gewesen wäre, antwortete sie mit Nachdruck:

„Das Leben ist nun mal nicht leicht!“

Claudia Gund | Prüfung weibliche FührungskräfteSie hatte in ihrem ganzen Leben noch keine Präsentation gehalten und wird es vermutlich so schnell auch nicht wieder müssen. Im Gegenzug dazu gibt sie tagtäglich Unterweisungen und sobald sie davon erzählte, wurde sie wacher, energetischer und leidenschaftlicher – und ihre Gesichtszüge weicher. Dabei lächelte sie auch öfter. Die Präsentation verfasste sie nebenbei in ihrer 70-Stunden-Woche und war ihre persönliche Challenge gewesen, die sie sehr nervös gemacht hatte. Diese unnötige Erschwernis hätte sie beinahe den AdA-Schein gekostet. Denn bestanden hat sie am Ende trotz allem einstimmig, wenn auch knapp.

Mach’s Dir einfach

Hannah will es mit der Schulung der Ausbildungsbeauftragten im Unternehmen vor allem den Azubis leichter machen – warum aber macht sie es sich selbst so schwer?

Neben ihren Glaubenssätzen und vermutlich anderen Herausforderungen in ihrem Leben liegt es auch an dem Umfeld, in dem sie sich den Großteil ihres Tages bewegt. Sie hatte aus dem Nähkästchen geplaudert und sie hat es in ihrem Unternehmen alles andere als leicht. Auch das erinnerte mich an alte Zeiten und ich bin davon überzeugt: würde sie ihr Umfeld ändern, würde sich Einiges in ihrem Leben zum Positiven verändern. In vielen Dingen konnte ich ihr zustimmen, doch in einem Punkt widerspreche ich ihr absolut: Leben kann und darf leicht sein.

Vor allem Frauen , die noch nicht so lange in Führungspositionen sind, machen sich das Leben oft selbst schwer.

5 häufige Gründe, warum es sich Frauen oft selbst schwer machen:

 

1. Perfektionismus

Auch Führungskräfte dürfen Fehler machen. Wenn Dir Deine eigene Leistung nicht gut genug ist, mache Dir bewusst, dass Du diese Führungsposition nicht erhalten hättest, wenn Du nicht gut wärst. Niemand erwartet von Dir, perfekt zu sein oder dass Du Wunder vollbringst. Du weißt selbst, dass das nicht möglich ist. Sogar, wenn Du eine Aufgabe, ein Projekt noch so detailverliebt vorbereitest, wirst Du hinterher immer noch etwas finden, das man hätte besser machen können. Mit Perfektionismus verlierst Du nur wertvolle Zeit. Zeit, die Du an anderer Stelle besser investieren könntest. Und solltest.

Frage Dich, warum Du zum Perfektionismus neigst. Suchst Du durch Deine Leistung zu sehr Bestätigung im Außen? Hast Du Angst, Fehler zu machen? Oder Angst, kritisiert zu werden? Befürchtest Du, Dich selbst oder jemand anderen zu enttäuschen? Oder hast Du sogar Angst davor, glücklich und erfolgreich zu sein?

Werde Dir Deiner eigenen Stärken und Talente bewusst und Du wirst ruhiger und entspannter arbeiten können, ohne in die Perfektionsfalle zu tappen. Das schürt nur Selbstzweifel und Unzufriedenheit, so dass Du nur noch perfektionistischer sein willst. Und Du weißt selbst: Niemand ist perfekt – auch Dein Chef nicht oder Deine Kollegen oder Dein Wettbewerb.

Claudia Gund AttitüdeDu musst nicht perfekt sein! 🙂

 

2. Alles selbst erledigen und nichts delegieren

Gehörst Du auch zu denjenigen, die alles lieber selbst machen, weil es dann schneller geht und so gemacht wird, wie Du es möchtest? Magst Du es nicht, Dich auf andere verlassen zu müssen, weil Du dann keine volle Kontrolle hast? Oder denkst Du vielleicht, dass Du stark sein musst und deshalb keine Hilfe brauchst?

Hier läufst Du Gefahr, Dir zu viel zuzumuten und auf Dauer Deine Aufgaben nicht mehr bewältigen zu können und privat nicht mehr abschalten zu können, was wiederum in Perfektionismus münden kann. Ein Teufelskreis. Zu Deiner Führungsaufgabe gehört es, Mitarbeiter zu fordern und zu fördern. Also agiere als Leader und mache Deinen Mitarbeiter und Dir selbst das Geschenk, indem Du Aufgaben delegierst: Du motivierst Dein Team, indem Du ihnen Verantwortung überträgst, und erhältst dabei noch wertvolle Blickwinkel aus anderen Hierarchieebenen und möglicherweise anderen Bereichen. Außerdem schaffst Du Dir damit Kapazitäten für weitere wichtige Aufgaben.

Du wirst sehen: nach einer gewissen Einarbeitungszeit wird Dein Team Dich gut entlasten. Es lohnt sich – in vielerlei Hinsicht!

Claudia Gund AttitüdeDu musst nicht alles alleine machen! 🙂

 

3. Die eierlegende Wollmilchsau sein wollen

Niemand kann alles können. Jeder im Team hat besondere Talente und Stärken, egal ob auf gleicher Hierarchieebene oder nicht. Gestatte Dir, Hilfe anzunehmen oder um Hilfe zu bitten. Es ist ein Zeichen von Größe, wenn Du um Hilfe bittest und Du machst Dir und dem anderen damit ein Geschenk: Du bist ehrlich und authentisch und zeigst Dich nahbar. Das wiederum sorgt in der Regel dafür, dass der Teamgeist gestärkt wird. Auch Führungskräfte dürfen menschlich sein.

Claudia Gund AttitüdeDu musst nicht alles können! 🙂

 

4. Sich mit männlichen Kollegen messen

Frauen ticken anders. Frauen kommunizieren anders, denken anders und führen anders als ihre männlichen Kollegen. Wenn Du ein gutes Gespür für Dein Team hast und über genügend Handlungsspielraum verfügst, Prozesse zu steuern, dann trau Dich, so zu führen, wie Du es für richtig hältst. Professionell, auf Deine weibliche Art. Bist Du eingeschränkt in Deinem Handlungsspielraum, fordere ihn ein. Setze Dich auch nach oben hin durch. Lerne die Sprache Deines Chefs und mache ihm so plausibel, was Du brauchst. Vielleicht hast Du ja auch einen Kollegen oder eine Kollegin, der/die Deiner Meinung ist – wenn mehrere Leader den Chef überzeugen wollen ist es meist einfacher, als wenn Du einsam an der Front stehst.

Claudia Gund AttitüdeDu musst kein besserer Mann sein 🙂

 

5. Sich im falschen Umfeld bewegen

Manchmal ist es einfach Zeit, neue Wege zu gehen. Wenn Du in einem Unternehmen immer wieder ausgebremst wirst, Du nicht so führen kannst, wie Du es möchtest bzw. für gut erachtest, wenn Du Dich immer wieder verbiegen musst oder einfach zu viele Aufgaben selbst erledigen, befindest Du Dich in einem ständigen Kampf. Das schlaucht und erschöpft und wirkt sich früher oder später auf Dein Privatleben und auf Deine Gesundheit aus – und auf Dein Führungsverhalten.

Überdenke Dein Umfeld. Entscheide Dich, ob Du für ein Unternehmen arbeiten möchtest, das Dich nicht so nimmt, wie Du bist oder ob Du Dir vielleicht etwas Neues suchst, bei dem Du Deine Stärken und Talente besser ausleben kannst.

Claudia Gund AttitüdeDu musst nicht immer kämpfen! 🙂

 

Zusammengefasst:

5 häufige Gründe, warum es sich Führungsfrauen oft selbst schwer machen, sind also:

1. Perfektionismus
2. Alles selbst erledigen und nichts delegieren
3. Die eierlegende Wollmilchsau sein wollen
4. Sich mit männlichen Kollegen messen
5. Sich im falschen Umfeld bewegen

Natürlich sind das nur ein paar der Dinge, mit denen sich Managerinnen oft selbst im Weg stehen. Wenn Du Dich hier wieder findest oder Anregungen hast, würde ich mich freuen zu hören, was Deine speziellen Herausforderungen sind. Nutze hierfür das Kommentarfeld oder schreibe mir eine Mail.

Lebe Dein Leben.

Claudia Gund

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2 Dinge, die Du kennen musst, um glücklich zu sein

2 Dinge, die Du kennen musst, um glücklich zu sein

2 Dinge, die Du kennen musst, um glücklich zu sein.

Anfang letzten Jahres lernte ich auf einer Veranstaltung eine junge Frau kennen. Sie ist Steuerberaterin und hatte zum Zeitpunkt unseres Kennenlernens die Kanzlei ihres Vaters übernommen. Das Steuerbüro hat einen guten Namen und viele zahlkräftige Mandanten. Sie musste sich also keine großen Sorgen darum machen, wie sie als Anfängerin, die sie ja damals war, ihr kleines Unternehmen zum Laufen bringen musste. Sie war sorglos – und extrem verkopft. Sie strahlte wenig Freude aus und obwohl sie sagte, dass sie schon immer gern mit Zahlen umging und ihrem Vater bei den Steuererklärungen bereits als Kind gerne über die Schulter schaute, überzeugte sie mich nicht.

Claudia Gund | Töpfern | Glücklich seinEin paar Monate später traf ich sie wieder, auf einer ähnlichen Veranstaltung. Wieder kamen wir ins Plaudern und wieder ging es um Leben und Beruf. Und wieder strahlte sie allgemein, aber vor allem beim Thema Steuern und Kanzlei, keine Freude aus. Als wir auf Hobbies zu sprechen kamen, dagegen schon. Sie erzählte mir, wie gern sie töpferte und wie viel Spaß es ihr machte, dabei zuzuschauen, wie aus einem Klumpen Ton zwischen ihren Händen ein hübsches Objekt entsteht. In der Schule hätte sie im Kunstunterricht immer weit vorn gelegen und als Jugendliche hätte sie sich durchaus auch eine Ausbildung im künstlerischen Bereich vorstellen können.

Während sie davon sprach, strahlten ihre Augen und ihre Körpersprache veränderte sich. Sie wirkte plötzlich sehr lebendig und ihr Gesicht viel jünger.

Seitdem sind wir uns nicht mehr begegnet. Mich würde interessieren, wie sie bei unserem dritten Aufeinandertreffen auf mich wirken würde. Hätte ich sie nur einmal getroffen, hätte es durchaus eine Momentaufnahme sein können. Wir alle haben schließlich mal einen schlechten Tag und sind nicht voller Elan wie vielleicht sonst. Nach der zweiten Begegnung, die ja immerhin Monate nach der ersten stattfand, bestätigte sich allerdings mein Eindruck von unserem ersten Kennenlernen. Und sie setzte sogar noch einen obendrauf, in dem ich einen Vergleich ziehen konnte. Wie wäre es nun wohl bei einem dritten Zusammentreffen? Würde sie hier beim Thema Steuerkanzlei wieder keine Leidenschaft transportieren, so wie bei den ersten beiden Malen? Ich weiß es nicht.

Pflege Dein Leben

Was ich allerdings weiß, ist, dass wir unser Leben nicht pflegen, wenn wir nicht das tun, was uns ausmacht. Wer wir sind. Was uns glücklich macht. Worin die eigenen Talente und Vorlieben liegen und die eigenen Neigungen und Bedürfnisse. Und vor allem: was wir selbst wirklich wollen und darauf achten, es zu leben… oder auch mal Grenzen zu setzen. Der liebe Gott hat sich etwas dabei gedacht, dass er uns gemacht hat, wie wir sind. Nur wenn wir authentisch leben, sind wir in der Lage, die bestmögliche Version unserer selbst zu sein und unseren einzigartigen Teil zu einer besseren Gemeinschaft beizutragen. Davon bin ich überzeugt.

Lebst Du Deine Herzens-Sehnsucht?

Claudia Gund | Müdigkeit | Glücklich seinGehörst Du zu den Menschen, die morgens aus dem Bett springen und es kaum erwarten können, dass der Tag beginnt? Oder brauchst Du immer eine Weile, bis Du in die Gänge kommst?

Sehnst Du Dich nach einer Arbeit, die Dir Freude macht und die Dir Abwechslung bringt? Oder schaust Du morgens um 10 schon gelangweilt auf die Uhr und wünscht Dir Deinen Feierabend herbei?

Sehnst Du Dich nach einer Tätigkeit, die Dich mit Energie erfüllt?
Fühlst Du eine innere Unruhe, eine latente Unzufriedenheit, die Dich schon viele Monate… vielleicht schon viele Jahre… begleitet?

Wenn dem so ist, dann beleuchte doch einmal Dein Leben aus einem anderen Blickwinkel. Wir verbringen so viel Zeit am Arbeitsplatz beziehungsweise damit, unser Geld zu verdienen, dass dieses doch Spaß machen sollte. Meinst Du nicht auch? Und wenn Du aus diversen Gründen Dich (noch) nicht traust, beruflich neue Wege zu gehen, dann integriere Deine Energiespender in Dein Privatleben. Nur, wenn wir Freude empfinden, können wir energetisch durch’s Leben gehen und unser Glück finden… und leben. Deswegen tritt doch mal einen Schritt zur Seite und betrachte objektiv, wie Du Dein Leben lebst.

Bist Du glücklich?

  • Stehst Du morgens gerne auf, um den Tag zu begrüßen?
  • Freust Du Dich nach dem Aufstehen auf das, was vor Dir liegt?
  • Hast Du Spaß an dem, was Du täglich tust?
  • Gehst Du freudvoll und energiegeladen durch den Tag und erlebst täglich etwas Schönes? Oder plätschert Dein Leben so dahin?
  • Geht Dir Dein Herz auf, wenn Du Deinem Job nachgehst? Oder hast Du ein Hobby, bei dem das der Fall ist?
  • Vergisst Du die Zeit bei der einen oder anderen Aufgabe in Deinem Beruf? Oder bei Deinen privaten Unternehmungen?
  • Übst Du Deinen Beruf aus, weil er in der Gesellschaft ein gutes Image hat oder weil Dein Vater… Deine Mutter ihn sich für Dich „gewünscht“ hat?
  • Oder hast Du – vielleicht sogar entgegen aller Erwartungen – einen Beruf erwählt, den Du wirklich von Herzen ausüben wolltest?
  • Gehst Du abends ins Bett und freust Dich auf den nächsten Tag?

Die Antworten sind nur für Dich, daher beantworte Dir diese Fragen absolut ehrlich.

Wenn Du die meisten Fragen nicht eindeutig mit „Ja!“ beantworten kannst und Dich beim Lesen ein unwohles Gefühl beschleicht, wäre es vielleicht gut, wenn Du Dein Leben neu beleuchten würdest. Es müssen nicht gleich große Veränderungen sein, Du kannst ja mit kleinen Schritten anfangen.

Was brauchst Du also, um glücklich zu sein?

Die Gesellschaft gibt vor, wie wir zu sein haben. Wie wir beruflich aufgestellt sein sollen. Wie wir idealerweise leben sollen. Die Gesellschaft ist – zumindest in beruflicher Hinsicht – leistungsorientiert. Die Intuition, das Fühlen, wurden uns weitgehend abtrainiert, damit wir gesellschaftskonform werden. Begonnen in der Kindheit, fortgeführt in der Jugendzeit und als Erwachsene sowieso. Eindrücke von außen prägen uns genauso wie die inneren. Die äußeren sind lauter, deutlicher…  und somit leichter verständlich für uns.

Höre also wieder auf Dein Gefühl… lausche Deiner Intuition und folge ihr. Somit wirst Du

  1. wissen, was Du willst und und wer Du bist
  2. Dich aufmachen, Dich zu leben.

Dabei ist es nicht wichtig und vor allem unnötig, gleich im Großen zu starten. Beginne langsam und setze einen Fuß vor den nächsten. Hauptsache ist: Du gehst vorwärts. Schnecken kommen auch zum Ziel. 😉

Claudia Gund | Finde heraus, wer Du bist

  1. Finde also heraus, wer Du wirklich! bist, was Du willst, wo Deine Vorlieben sind, Deine Talente, Deine Neigungen, Deine Wünsche und Bedürfnisse. In diesem Blog-Artikel gebe ich Dir 7 Tipps, wie Du Dein WARUM findest, um glücklicher und zufriedener zu sein. Und dann entscheide Dich dafür, konzentriere Dich darauf und
  2. Gehe los. Setze um. Verwirkliche ein erstes kleines Ziel.

Es ist einfach. Wo steht geschrieben, dass Leben und Arbeit anstrengend sein müssen? Leben darf schön sein! Arbeit darf Freude machen! Geld verdienen darf Spaß machen!

Claudia Gund AttitüdeDie Minute, in der man das zu tun beginnt, was man tun will, ist der Anfang einer wicklich anderen Art des Lebens. – Richard Buckminster Fuller

Tue, was Du bist, nicht, was Du gut kannst.

Claudia Gund Zitat | Christopher Morley | Auf eigene Weise lebenIch bin sicher, dass es sehr viele Dinge gibt, die Du gut kannst. Fähigkeiten, die Dir bewusst sind und solche, die Dir auf Anhieb gar nicht so klar sind, weil sie Dir so selbstverständlich erscheinen. Wir alle erledigen Vieles aus dem Effeff… routiniert, schnell. Ich zum Beispiel kann sehr gut Daten zusammentragen und in Struktur bringen. Auch behalte ich viele verschiedene Bereiche sehr gut im Blick und kann andere damit sehr gut entlasten, indem ich sie daran erinnere. In meinen Alltag allerdings, in mein Business, möchte ich diese Fähigkeiten nicht integrieren. Ich möchte weder – meist zeitintensive – Recherchen betreiben noch will ich ständig für andere mitdenken. Aber können tu ich das gut.

Integriere also in Deinen Alltag viel mehr von dem, was Du von Herzen gerne tust und nicht das, was Du gut kannst. Wie gesagt: dafür brauchst Du nicht gleich Deinen Job zu kündigen. Auch, wenn Du allein erziehend bist und nicht nur für Dich selbst sorgen musst, gibt es einen Weg, mit kleinen Babysteps zu beginnen. Die kleine Auszeit… ein neues oder ein wiederbelebtes Hobby…. regelmäßige Zeit für Dich… können schon ein erster großer Schritt sein.

  1. Entscheide Dich für das, was Du tust, aus vollem Herzen
  2. Glaube mit ganzem Herzen an das, was Du tust

 

Das also sind die 2 Dinge, die Du meiner Meinung nach kennen musst, um glücklich zu sein.

Lebe ein Leben, das Du liebst. Pflege Dein Leben.

Lebe DEIN Leben.

Claudia Gund

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Lerne von den 11 besten Experten, wie Du Dein Fundament baust

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Lerne von den 11 besten Experten und erstelle Dir Dein festes, unerschütterliches Fundament.

Claudia Gund | Klick michDu kennst das bestimmt: Der Alltag ist hektisch, die Zeit verfliegt und plötzlich ist eine Woche um, ein Monat oder sogar ein Quartal. Du erledigst viel und kümmerst Dich und trotzdem schaffst Du nicht einmal die Hälfte von dem, was Du Dir vorgenommen hast. Du lebst Dein Leben, reagierst anstatt zu agieren und ärgerst Dich, dass Du wieder einmal nicht Deine Freundin getroffen hast oder den Ausflug gemacht. Du hast noch immer nicht die Fortbildung begonnen und wieder mal die Anmeldefrist verpasst. Ständig kommen neue Herausforderungen und Verpflichtungen dazu, kaum, dass die letzte erledigt ist, und erschöpft fühlst Du Dich auch. Frust auf der ganzen Linie.

Das muss nicht sein!

In den letzten Woche erreichten mich einige Anfragen von Frauen, die ziemlich gefrustet waren. Vom Leben… vom Job… und überhaupt. Einige dieser Damen wurden vor vollendete Tatsachen gestellt, andere wiederum spürten – und spüren – nur: sie möchten was verändern. Unbedingt.

Doch wie?

Heute möchte ich Dir eine Empfehlung aussprechen.

Sie wird Dir helfen auf Deinem Weg, Dein Leben so zu leben, wie Du es möchtest. Denn: Heute möchte ich Dir meine lieben Kollegen empfehlen, allesamt Experten und High Performer auf ihrem Gebiet, von denen ich selbst schon sehr viel auf meinem Weg zur Selbstverwirklichung gelernt habe.

Wenn Du Dein Leben so leben willst, wie Du es möchtest, brauchst Du neben Deiner Selbsterkenntnis, Deiner Selbstliebe und der Achtsamkeit Dir selbst gegenüber auch Einiges an Wissen und Tools, die Dir dabei helfen können, die zu sein, die Du bist.

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LERNE VON DEN BESTEN EXPERTEN UND SICHERE DIR EINEN VON 2.500 KOSTENFREIEN ZUGÄNGEN!!!

Deswegen hol Dir den Input von Leuten, die schon da sind, wohin Du möchtest

Philipp und Jens von G&N Social Media Konzepte haben sich in in den letzten Monaten Gedanken darüber gemacht, was man braucht, um erfolgreich zu sein. Was Dir helfen könnte, wenn Du keine Zeit hast oder auch keine Energie, ständig Seminare zu besuchen, Recherchen im Internet zu betreiben, Blogs, Bücher und Magazine zu lesen und vor lauter Herausforderungen nicht weißt, wo Du zuerst anfangen sollst. Und das, obwohl Du den großen Drang verspürst, Dich oder Dein Leben zu verändern und Neues zu lernen.

Um das herauszufinden haben die beiden die 11 besten Experten im deutschsprachigen Raum interviewt und ihnen in Live-Gesprächen ihre Geheimnisse zu entlockt. Heraus kam das Expertenbuch 2.0 – #lernevondenbesten – die erste deutsche Online-Akademie, die mit 11 Branchenprofis einen roten Faden für Deinen Erfolg entwickelt hat.

 

Unterschiedliche Experten – eine Meinung

Bis auf zwei kenne ich alle Experten persönlich und ich kann sie Dir wärmstens empfehlen. Denn sie sind alle miteinander bei all ihrem Erfolg (und teilweise sehr großem Vermögen) sehr nett und bodenständig und geben ihr Wissen gerne weiter, um anderen dabei zu helfen, ein erfüllteres und sorgenfreieres Leben zu führen. Sie sind Experten auf jeweils unterschiedlichen Gebieten und sind sich dabei doch in einer Sache einig: Sie sind – wie ich auch – der Meinung, dass Du nur ein erfolgreiches und glückliches Leben führen kannst, wenn Dein Fundament stimmt. Also dann, wenn Du Dich zuallererst mit Dir selbst beschäftigst und Dich selbst wirklich kennenlernst.

Dein Fundament

In meinen Coachings und auch in den Bewerbertrainings spreche ich gerne von Authentizität. Nur, wenn Du authentisch bist… und bei Dir selbst… wirst Du Du selbst sein. Nur dann wirst Du angenommen, wie Du angenommen werden möchtest und wie Du bist. Nur dann wirst Du gesehen, wie Du wirklich bist. Nur dann wirst Du zufrieden und glücklich durch’s Leben gehen können. Nur dann wirst Du den Partner, die Freunde, den Job, das Unternehmen finden, die zu Dir passen. Und bei denen Du sein kannst, wie Du bist. Wenn Du das erreicht hast… Dich selbst zu kennen und Dich selbst zu lieben und anzunehmen wie Du bist… dann wird Dich so schnell nichts mehr umhauen, so schnell nichts mehr frustrieren oder sogar unglücklich machen.

Vor allem Persönlichkeiten wie Christian Bischoff und Alexander Hartmann zeigen Dir genau, wie Du den inneren Computer auf Erfolgskurs einstellst, Ziele richtig formulierst und den Fokus hältst, damit Du Dich nicht ständig verzettelst. Merken Merken Merken Merken Merken

CHRISTIAN BISCHOFF

ALEXANDER HARTMANN

Wer ist noch dabei?

Weitere tolle Menschen wie Dirk Kreuter, Dejan Novakovic, Pascal & Jerèmy Feyh, Calvin Hollywood, Pascal Schildknecht, Jakob Hager, Ralf Schmitz, Florian Schoel und Alex Fischer. Schau Dir an, was sie zu sagen haben UND SICHERE DIR DEINEN KOSTENFREIEN ZUGANG, BEVOR SIE ALLE VERGEBEN SIND! Klick!

Ich wünsche Dir viel Spaß und viele neue Erkenntnisse, die Dir auf Deinem weiteren Weg zu einem selbstbestimmten Leben mit einem starken Fundament weiterhelfen werden.

Frohe Ostern wünscht Dir

Claudia Gund

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Die 3 einzig wahren Erfolgskriterien für ein lukratives Business

Die 3 einzig wahren Erfolgskriterien für ein lukratives Business

Diesen Artikel zu den 3 einzig wahren Erfolgskriterien für ein lukratives Business schreibe ich auf Grund der Blogparade von Robert Ralf Wenda, dem Erfolgswolf.

Zugegben, der Titel ist etwas reißerisch. Er ändert allerdings nicht daran, dass es wichtig ist, die Erfolgskriterien für sich zu definieren. Und es gibt natürlich noch einige mehr als nur 3 einzig wahre Erfolgskriterien. ;-). Dennoch finde ich es wichtig, an der Basis zu beginnen. Und jeder ist anders gestrickt und somit kann der eine mit diesen Tools erfolgreich sein, der andere mit jenen. Auch kommt es darauf an, ob Du Dein Business online oder offline aufziehst. Denn auch hier gibt es Unterschiede, wie ich selbst schon gemerkt habe. Allein im Marketing.

Ich persönlich betrachte als lukratives Business nicht nur ein „selbständiges“ Business als Unternehmerin oder als Unternehmer. Als lukratives, erfolgreiches Business zählt für mich auch ein Angestelltenverhältnis, in dem Du glücklich und zufrieden bist. Und für das Du anständig entlohnt wirst. Denn immerhin verbringst Du ja den Großteil Deines Tages – zumindest bei einem Vollzeit-Job – bei der Arbeit.
Es ist alles eine Frage der Definition.

In meinen Coachings und Trainings stelle ich allerdings immer wieder fest, dass das beste Business, das schönste Vorhaben, nicht funktioniert, wenn Du folgende Dinge nicht erfüllst:

Mein Erfolgskriterium #1: Dein Warum

Immer wieder sitzen in meinen Trainings und Coachings Frauen vor mir, die extrem unzufrieden sind. So unzufrieden, dass sie in Tränen ausbrechen. Weil sie denken, sie sind nicht qualifiziert genug. Nicht schlau genug. Nicht stark genug. Nicht professionell genug. Und so weiter. Die Liste ließe sich noch lange fortführen.

Eins haben alle Frauen gemein:

  • Sie wissen nicht, wer sie sind.
  • Sie wissen nicht, was sie können.
  • Sie wissen nicht, was sie wollen.
  • Und vor allem wissen sie nicht, warum sie etwas wollen.

Definiere also zunächst, was Dich ausmacht.

Was sind Deine Vorlieben, was Deine Werte, was Deine Fähigkeiten. Definiere, was Dir wichtig ist und was Du willst. Notiere Dir auch immer den Grund dazu. Mache diese Übung schriftlich, gehe sie nicht nur im Kopf durch. Wenn wir etwas schriftlich notieren, nimmt unser Unterbewusstsein dieses besser auf. So beginnen die von Dir definierten Dinge in Dir zu arbeiten und Dir werden weitere Gründe, Fähigkeiten, Werte und Talente einfallen, die Du dazu schreiben kannst.

Hab Geduld mit Dir selbst. Das ist ein Prozess, der dauert. Ich habe noch niemanden kennengelernt, der – wenn er diese Übung zum ersten Mal macht – es sofort klar vor Augen hatte. Aber Du wirst sehen, es lohnt sich. Merken

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Mein Erfolgskriterium #2: Deine Entscheidung

Nun erlebe ich auch immer wieder Frauen, die wissen, was sie wollen und die wissen, was sie können und die 1000 Ideen haben, die sie gerne umsetzen würden. Und 1000 Ausreden. Ausreden, die sie daran hindern, sich selbst zu verwirklichen. Hindernisse, die sie als Grund dafür nehmen, nicht anzufangen. Obwohl sie das durchaus könnten.

Picke Dir also eine Sache heraus und fokussiere Dich.

Immer wieder habe ich persönlich die Erfahrung gemacht und auch bei anderen beobachten können, dass alles sehr viel leichter funktioniert, wenn Du Dich erst mal entschieden hast. Und zwar aus vollem Herzen. Nicht nur aus dem Verstand heraus. Triffst Du Deine Entscheidung nämlich (nur) mit dem Kopf, läufst Du Gefahr, das zu tun, was andere von Dir erwarten. Das kann die Gesellschaft sein, das kann Dein Partner sein oder auch die Familie, Deine Eltern oder Geschwister. Auch läufst Du bei einer Vernunftsentscheidung Gefahr, das tun zu wollen von dem Du glaubst, dass es „richtig“ ist… oder „vernünftig“.

Damit sind wir wieder bei Erfolgskriterium #1. Wenn Du vernunftbezogen an die Entscheidungsfindung herangehst, bist Du Dir vermutlich noch nicht wirklich klar darüber, was Du wirklich willst.

Es ist einfach. Entscheide Dich für eine Sache und fang an.

Claudia Gund Karriere-Coaching | ErfolgskriterienIch selbst musste das auch erst lernen. Ich gehöre nämlich auch zu den Menschen, die gaaanz viel mögen, gaaanz viel lieben und gaaanz viel können. Und alles auf einmal umsetzen möchten. Sich da zu entscheiden, ist gar nicht so einfach. Denkt man. Und es ist es doch! Bis ich das damals für mich verinnerlicht hatte, waren einige Monate vergangen. Zeit, die Du sparen kannst.

Und betrachte einmal das Wort Entscheidung genauer. Es enthält auch das Wort „scheiden“. Das muss ja nicht bedeuten, dass Du alle anderen Interessen endgültig aufgeben sollst. Nein. Du kannst sie durchaus früher oder später wieder hervorholen.

Aber jetzt, für den Moment, für den Anfang, entscheide Dich für eine Sache und fokussiere Dich. Du kannst nicht mit einem Arsch auf zwei Pferden reiten.

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Mein Erfolgskriterium #3: Deine Einstellung

Die beste Idee nutzt nichts, wenn Du sie nicht konsequent und mit Leidenschaft verfolgst. Bist Du intrinsisch nicht motiviert genug, wird Dein Leben… Dein Business nicht erfolgreich sein. Genauso wenig, wenn Du nicht von Dir selbst überzeugt bist. Was meine ich damit?Merken

Wenn Du zum Beispiel glaubst,

  • Ich bin nicht gut genug
  • Ich bin nicht kompetent genug
  • Ich bin nicht qualifiziert genug
  • Ich bin nicht liebenswert genug
  • Ich bin nicht schlau genug
  • Was ich sage, ist unwichtig
  • Andere können das besser als ich
  • Die Technik werde ich nie lernen

dann blockierst und sabotierst Du Dich und Deinen Erfolg in Deinem Unterbewusstsein immer wieder selbst. Dann kannst Du noch so motiviert sein, noch so leidenschaftlich… Du wirst Dich selbst immer wieder in Deinem Erfolg selbst behindern.

Erkenne Deine negativen Glaubenssätze.

Wir alle bekommen von klein auf negative Glaubenssätze an die Hand. Doch auch als Erwachsene werden wir immer wieder von außen mit negativen Glaubenssätzen gefüttert – ob bewusst oder unbewusst. Der Gegenüber muss das ja nicht absichtlich machen. Meist geben wir ja unsere eigenen Glaubenssätze unbewusst weiter.

Deswegen ist es so wichtig, Dir darüber klar zu werden, welche Fähigkeiten Du besitzt (#1) und welche negativen Glaubenssätze Du hast. Denn wenn Du sie erkannt hast, kannst Du sie in positive Glaubensmuster umwandeln und Dich und Dein Business erfolgreich lenken und gestalten.

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Fazit

Neben allen wichtigen Erfolgskriterien wie die Umsetzung von Techniken und Strategien, dem Netzwerken, das Du auf keinen Fall vernachlässigen solltest, sind für mich an der Basis 3 wichtige Kriterien:

  • Lerne Dich und Deine Fähigkeiten und Talente kennen
  • Erkenne und eliminiere Deine negativen Glaubensmuster
  • Fokussiere Dich zunächst auf eine Sache – und setze um!

Auch wenn es noch viele andere und wichtige Dinge gibt, die Dich zum Erfolg führen, sind dies die meiner Meinung nach in den Anfängen 3 der einzig wahren Erfolgskriterien für ein lukratives Business.

Claudia Gund Coaching | Lebe DEIN Leben!

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Claudia Gund | Herzens- und Karrierecoach für Führungsfrauen und Macherinnen

Claudia Gund | Herzens- und Karrierecoach für Führungsfrauen und Macherinnen

https://www.claudia-gund.com/

Du willst Dich verändern, weißt noch nicht wie. Du spürst schon lange eine Sehnsucht in Dir und weißt, es gibt mehr als das, was Du zur Zeit lebst. Du bist Dir unklar ob Deiner Fähigkeiten. Weißt nicht, was genau Du verändern willst.

Ich unterstütze Dich dabei, Dein Leben so zu leben, wie DU es willst. Ich helfe Dir dabei, Deine Talente, Deine wahren Wünsche, Bedürfnisse und Werte zu erkennen, damit Du ein glücklicheres, zufriedeneres Leben führen kannst. Nach Deinen Regeln.

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7 Tipps, wie Du Dein WARUM findest, um glücklicher und zufriedener zu sein

7 Tipps, wie Du Dein WARUM findest, um glücklicher und zufriedener zu sein

Was ist Dein WARUM und warum lebst Du es nicht?

Claudia Gund Zitat | Friedrich Nietzsche | Dein WARUM Bevor ich mich mit meinem Herzens-Coaching für Frauen selbständig gemacht habe, war ich über 20 Jahre in einer Festanstellung gewesen. Bis zu meinem letzten Job als Personal- und Ausbildungsleitung habe ich es nie länger als 2 Jahre in einem Unternehmen ausgehalten. Warum? Weil ich immer sehr schnell gelangweilt war. Und ab einem gewissen Punkt stets das Gefühl hatte: hier bin ich nicht mehr ich, hier kann ich nichts mehr lernen. Zumindest nicht zum jeweiligen Zeitpunkt.

Also auf zum nächsten Job. Das ging teilweise so weit, dass ich einen Job kündigte, ohne schon einen Folgejob in der Tasche gehabt zu haben. Das habe ich insgesamt drei Mal gemacht – und es nie bereut. Im Gegenteil: ich vertraute mir und meiner inneren Stimme und ich wußte, es wird alles gut. Und so war es auch. Bis auf einmal hatte ich immer einen nahtlosen Übergang. Einmal musste ich 4 Wochen überbrücken, aber das war nicht schlimm. In dieser Zeit habe ich gekellnert – zum ersten Mal nach meiner Ausbildung zur Hotelfachfrau, wo ich mich immer vor dem Service gedrückt hatte. Das war eine neue und spannende und tolle Erfahrung für mich, noch dazu im Sommer, was sehr angenehm war. Das Kellnern habe ich sogar noch eine Weile beibehalten, nachdem ich den nächsten Job angetreten hatte. Bis es mir nach wenigen Monaten dann doch zu stressig wurde. Und das Klima im Herbst zu ungemütlich. Irgendwann landet man ja in seiner Komfortzone.

In meiner letzten Festanstellung habe ich es fast 8 Jahre ausgehalten. Das lag zum einen daran, dass ich in den ersten Jahren parallel viele verschiedene Leitungsfunktionen ausführte und der Job eine große Spielwiese für mich war. Ich hatte sehr viel Abwechslung und freie Hand und riesigen Spaß dabei. Die 2-Jahresgrenze hatte ich überschritten, ohne dass ich es gemerkt hatte. Ich hatte im Front Desk und in der Personalentwicklung sehr viel Kontakt mit Menschen, was mir immer extrem wichtig war, und konnte mich dennoch im Back Office zurückziehen und bei der Organisation und Prozessoptimierung durchatmen. Der gelegentliche Rückzug ist etwas, das ich zwingend brauche, um den energetischen Austausch mit Menschen zu verarbeiten, was mir zum Beispiel zu meiner Zeit im Hotel so nicht klar war.

Ich konnte mich also entsprechend meiner Neigungen und Talente ausleben und entwickeln. Weil sie mir bewusst waren und ich sie auch immer in meinem Berufsleben integrieren wollte. Immerhin verbrachte ich den Großteil meines Tages mit meiner „Arbeit“. Und das war der Hauptgrund, warum ich in diesem Job so lange geblieben war.

Claudia Gund Zitate | Walter Savage Landor | Dein WARUMMit dem Unternehmenswachstum gingen die üblichen Wachstumsstörungen einher. Prozesse konnten nicht so schnell gesteuert werden, wie sie entstanden. Das Personal musste aufgestockt und eingearbeitet werden. Die Teams konnten auf Grund von Zeitmangel nicht mehr ausreichend geführt werden. Aufgaben mussten umverteilt werden. Mein eigenes Aufgabengebiet grenzte sich durch die neuen Anforderungen ein, meine Fähigkeiten wurden verstärkt im Back Office benötigt. Zunächst machte mir das großen Spaß. Ich liebe es, neue Prozesse anzustoßen, Abläufe zu optimieren und idealerweise zu automatisieren. Irgendwann wurde mir das Arbeitspensum zu viel, mein Aufgabengebiet war zwar in einem gewissen Rahmen abwechslungsreich, aber für mich auf Dauer nicht abwechslungsreich genug. Routine schlich sich ein. Hinzu kam mein Burnout. Und ich verlor im Laufe dieser Zeit den Blick für mich selbst. Für mein Warum.

Nach meiner Heilung fand ich es wieder. Ich war immer gern in der Beratung tätig, schon als Teenie hatte ich hier mein Talent entdeckt. Vor allem in den letzten Jahren kristallisierte sich heraus, dass mir besonders Frauen am Herzen lagen. So oft machen Frauen sich selbst klein, nehmen sich zurück und sich selbst nicht wichtig. Reden sich ein, nicht gut genug zu sein. Und sind frustriert, weil ihr Leben sie nicht glücklich und zufrieden macht.

Mein Wunsch, mich darauf zu konzentrieren, wuchs und wurde immer größer. Die Stimme immer lauter. Bis ich endlich meinen „sicheren“ Job aufgab und mich selbständig machte. Heute unterstütze ich Frauen dabei, ihr Warum zu finden, damit sie ein glücklicheres und zufriedeneres Leben führen können. Beruflich wie privat. Und ich bin sehr froh, diesen Schritt gegangen zu sein. Das Leben ist zu kurz, um es mit Dingen, die Dir nicht wirklich liegen und die Dir keinen Spaß machen, zu vergeuden.

LEBE DEIN LEBEN, SO WIE DU ES WILLST!
ICH HELFE DIR DABEI, DEIN WARUM ZU FINDEN.
DAS WAS FOLGT AUTOMATISCH.

Wie also findest Du Dein WARUM? Hier meine 7 Tipps, wie Du DEIN WARUM finden kannst:

 

1. Höre auf Dein Herz

Deine innere Stimme weist Dir den Weg. Bestimmt hast Du diesen Satz schon einmal gehört. Und was soll ich sagen? Er stimmt.

Je länger Du einen Wunsch hegst, je öfter Dir ein Gedanke über einen längeren Zeitraum… über Monate oder über Jahre hinweg… immer wieder kommt… umso genauer solltest Du hinhören.
Ist der Drang, etwas zu tun, groß und verschwindet nicht, wäre es gut, hier anzusetzen und genauer hinzuschauen. Was ist das für ein Bedürfnis, das dahinterstecken könnte? Welches Talent kommt hier zum Vorschein?

 

2. Schau in Deine Kindheit

Kinder folgen einfach ihrem Instinkt. Du hast das auch getan. Das, was Dir liegt, worin Du talentiert bist, wolltest Du bereits als Kind ausleben.

Was hast Du als Kind gerne gemacht? Wo lagen Deine Talente in Deiner Kindheit? Wenn Du Dich selbst nicht mehr gut daran erinnern kannst, frage Deine Eltern, Deine Geschwister oder Verwandte, was ihnen dazu einfällt.

Alternativ hilft es Dir vielleicht, Parallelen zu entwickeln. Meine Oma zum Beispiel wird im April 94 Jahre alt. Sie erzählt nicht oft von meiner Kindheit, dafür recht häufig von meiner vor 16 Jahren verstorbenen Mutter. Wie sie war, was sie erlebt und was sie angestellt hat und so weiter. Immer, wenn meine Oma mir von meiner Mutter erzählt, lerne ich mich selbst in Relation ein Stück besser kennen.

 

3. Definiere Deine Werte, Wünsche und Träume

Notiere Dir alles, was Dir dazu einfällt. Was ist Dir wichtig? Warum ist es Dir wichtig? Wie könnte Dein ideales Leben aussehen, wenn Du auf NICHTS Rücksicht nehmen müsstest, wenn Du keine Sorgen und Ängste hättest? Wie sollte Dein ideales Umfeld aussehen? Mit welchen Menschen würdest Du Dich im Idealfall umgeben wollen? Wie könnte Dein idealer Arbeitgeber aussehen bzw. Dein idealer Arbeitstag? Wo würdest Du wohnen, wie würdest Du leben? Denke ruhig groß und abstrakt. Lasse hierbei die Gedanken fließen, bewerte sie nicht. Das folgt später, in Schritt 6.

 

4. Mache Dir Deine Selbstverständlichkeiten bewusst

Vieles von dem, was wir gut können, erledigen wir automatisch. Routiniert. Ohne darüber nachzudenken. Deswegen ist es schwierig, diese Fähigkeiten zu erkennen. Überlege Dir, was Dir leicht von der Hand geht. Worum Dich andere ständig bitten. Was Du anderen immer abnimmst, weil Du es schneller machst als sie oder es Dir leichter fällt als ihnen. Bitte Freunde und Kollegen, Dir mitzuteilen, worin Du ihrer Meinung nach gut bist. Oft betrachten andere unsere eigenen Talente nicht als Selbstverständlichkeiten, sondern erkennen sie als etwas Herausragendes.

 

5. Achte darauf, wobei Du die Zeit vergisst

Das, was Dir besonderen Spaß macht, geht Dir in der Regel leicht von der Hand. Dabei kannst Du die Zeit vergessen und bist im Flow. Schau, aus welchen Tätigkeiten Du Energie ziehst. Wobei Dir Dein Herz aufgeht und Du Dich leicht und leidenschaftlich fühlst. Unterscheide hier – wie in allen anderen Punkten – nicht zwischen Beruflichem und Privatem. Du bist nicht nur das eine oder das andere. Alles, was Dich beruflich ausmacht, bist Du auch als Privatperson. Also trenne umgekehrt Deine privaten Vorlieben und Talente nicht von Deinem Job. Arbeit und Geld verdienen dürfen! Spaß machen. Also integriere die private Person mit all ihren Vorlieben und Talenten auch in Deinen Berufsalltag.

 

6. Nun bewerte Deine Notizen

Schau Dir Deine Ergebnisse aus den Punkten 1 – 5 an. Was kannst Du daraus ableiten? Dir Nimm Dir Wort für Wort vor und definiere Deine Begriffe. Und zwar, was DU darunter verstehst. Nicht die Gesellschaft, Freunde, Familie oder Dein Partner. Es geht allein um Dich!

 

7. Fange an und gehe einfach los

Learning by doing. Picke Dir etwas heraus, das Du als erstes ganz leicht umsetzen kannst und beginne. Du brauchst nicht gleich Deinen Job zu kündigen. Beginne einfach nebenbei, am Wochenende oder morgens für eine Stunde. Du wirst merken, wie Dir hier im Laufe der Zeit weitere Ideen und Impulse einfallen werden, das Ganze zu modifizieren. Nichts ist in Stein gemeißelt. Tue einfach, was Dir Spaß macht. Du wirst merken, dass Du mehr Energie gewinnst und mehr Freude hast. Und wenn Du erst mal begonnen hast und bei der Sache bleibst, kann durchaus etwas Großes daraus entstehen.

Zusammengefasst:

Du findest also Dein WARUM, indem Du nacheinander folgende Schritte gehst:

  1. Höre auf Dein Herz
  2. Schau in Deine Kindheit
  3. Definiere Deine Werte, Wünsche und Träume
  4. Mache Dir Deine Selbstverständlichkeiten bewusst
  5. Achte darauf, wobei Du die Zeit vergißt
  6. Bewerte Deine Notizen
  7. Fange einfach an!

Ich wünsche Dir ganz viel Spaß dabei! Lebe Dein Leben! Nicht das der anderen.

Claudia Gund

 

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Claudia Gund | Herzens- und Karrierecoach für Führungsfrauen und Macherinnen

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https://www.claudia-gund.com/

Du willst Dich verändern, weißt noch nicht wie. Du spürst schon lange eine Sehnsucht in Dir und weißt, es gibt mehr als das, was Du zur Zeit lebst. Du bist Dir unklar ob Deiner Fähigkeiten. Weißt nicht, was genau Du verändern willst.

Ich unterstütze Dich dabei, Dein Leben so zu leben, wie DU es willst. Ich helfe Dir dabei, Deine Talente, Deine wahren Wünsche, Bedürfnisse und Werte zu erkennen, damit Du ein glücklicheres, zufriedeneres Leben führen kannst. Nach Deinen Regeln.

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Die zwei Wölfe

Die zwei Wölfe

Claudia Gund Attitüde Du allein bist verantwortlich für Deine Stimmungen und Erfahrungen. Übernimm Verantwortung für Dich selbst.

Welchen Wolf fütterst Du?

Eines Abends erzählte ein alter Cherokee-Indianer seinem Enkelsohn von einem Kampf, der in jedem Menschen tobt:

Er sagte:“ Mein Sohn, der Kampf wird von zwei Wölfen ausgefochten, die in jedem von uns wohnen.

Einer ist böse: Er ist der Zorn, der Neid, die Eifersucht, die Sorgen, der Schmerz, die Gier, die Arroganz, das Selbstmitleid, die Schuld, die Vorurteile, die Minderwertigkeitsgefühle, die Lügen, der falsche Stolz und das Ego.

Der andere ist gut: Er ist die Freude, der Friede, die Liebe, die Hoffnung, die Heiterkeit, die Demut, die Güte, das Wohlwollen, die Zuneigung, die Großzügigkeit, die Aufrichtigkeit, das Mitgefühl und der Glaube.“

Der Enkel dachte einige Zeit über die Worte seines Großvaters nach und fragte dann: „Welcher der beiden Wölfe gewinnt??“

Der alte, weise Cherokee antwortete: „Der, den du fütterst.“

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Claudia Gund | Herzens- und Karrierecoach für Führungsfrauen und Macherinnen

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Du willst Dich verändern, weißt noch nicht wie. Du spürst schon lange eine Sehnsucht in Dir und weißt, es gibt mehr als das, was Du zur Zeit lebst. Du bist Dir unklar ob Deiner Fähigkeiten. Weißt nicht, was genau Du verändern willst.

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